Taugt ein Netbook als Ersatz für einen PDA?
Die Frage ist sicherlich berechtigt! Die Aufgabe eines PDAs liegt in der mobilen Verfügbarkeit von Daten und Informationen. Die Geräte speichern Office-Dokumente und verwalten Termine, Aufgaben und vieles mehr. Zudem können sie als Leseplattform für eBooks dienen oder als Abspielplattform für Musik, wodurch auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommt.
Allerdings haben die Geräte auch einen gewaltigen Nachteil: die Größe. So ist die Bearbeitung von Office-Dokumente durch die Bildschirmgröße und die Tastatur nur schwer möglich und zudem langsam. Ein gewohntes Arbeiten ist damit nicht drin.
Demgegenüber bieten Netbooks die wunderbare Möglichkeit, mit einer (fast) normalen Tastatur arbeiten zu können und damit fast das Gefühl einen Notebooks zu bekommen. Die aktuellen Displaygrößen bieten (fast) normales Arbeiten ebenso an wie eine vernünftige CPU-Geschwindigkeit, um tatsächlich mehr arbeiten zu können, als zu warten.
Mobilität
Für einen sinvollen Vergleich darf aber der Aspekt der “Tragbarkeit” oder Mobilität nicht außer acht gelassen werden. Einen PDA kann ich sehr einfach in die Jackentasche stecken. Dort fällt das Gerät nicht auf, da es klein und leicht ist. Ein Netbook schlägt mit immerhin doch 1kg zu Buche und ist, bei einem 10″ Display, definitiv zu groß für die meisten Jackentaschen. Selbst die Pioniere eee PC 4G (701er Modell) mit seinen nur 7″ Displaygröße sind hier außen vor, da das Gewicht trotz allem bei gut 1kg liegt. Hier muß man daher Abstriche machen.
Robustheit und “Instant-On”
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Fazit
Ob ein Netbook als Ersatz für einen PDA taugt, muß jeder selber entscheiden. Wenn man üblicherweise mit einer Aktentasche unterwegs ist, oder einen Rucksack, können die Geräte sicherlich eine Überlegung wert sein, da hier die Transportmöglichkeit gegeben ist. Wer eigentlich nur mit Handy und PDA “bewaffnet” ist und ansonsten nichts dabei hat (oder auch haben will), für den sind die Geräte eher nicht zu empfehlen. Dadurch das man es trotz allem tragen muß, hat man entweder eine Tasche in der Hand oder das Gerät auf dem Rücken - beides eine Einschränkung im Vergleich zu “vorher”.